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Auslandsaufenthalte sollen für Studierende noch attraktiver werden

Berlin. Auslandsaufenthalte sollen für Studierende noch attraktiver werden. Das fordern Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) und der Präsident der Kultusministerkonferenz Bernd Althusmann (CDU), heißt es im InfoFax 14/2011 vom 13.4.2011. Gemeinsam übermittelten sie der europäischen Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend Androulla Vassiliou ein umfangreiches Positionspapier, das die wichtigsten Forderungen Deutschlands für die Zukunft des Programms für lebenslanges Lernen ab 2014 enthält. Im Sommer 2011 wird die Europäische Kommission voraussichtlich einen Vorschlag für die Gestaltung der neuen europäischen Bildungsprogramme vorlegen.

Schwerpunkt des Programms für lebenslanges Lernen soll auch künftig die Mobilität von Lernenden und Lehrenden in Europa sein. Die Auslandsaufenthalte müssten aber, so Schavan und Althusmann, besser vorbereitet, begleitet und betreut werden. Für die bessere Betreuung ausländischer Studierender soll zum Beispiel ein freiwilliger europäischer Verhaltenskodex an Hochschulen sorgen. Deutschland setzt sich ein für mehr Kontakte zwischen Arbeits- und Bildungswelt und begrüßt deshalb eine neu eingeführte Aktion zur Förderung von Schulpraktika im Ausland.

Am 2. November 2010 organisierte das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter Mitwirkung der nationalen Agenturen und Ländervertreter eine Fachkonferenz zur Zukunft des für lebenslangen Lernens nach 2014. Insgesamt 200 bildungspolitische AkteurInnen machten Vorschläge zur Verwaltungsvereinfachung und zur Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen den Programmsäulen. Die Ergebnisse der Konferenz sind in das Positionspapier eingeflossen.