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Behinderung und Entwicklung – was geht mich das an?

Essen. Menschen mit Behinderung leben überall. Doch wie leben eigentlich Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern? Was versteht man dort überhaupt unter einer Behinderung? Und warum macht es Sinn und Spaß sich hier bei uns gegen die weltweite Armut einzusetzen? Diese Fragen werden auf einem barrierefreien Seminar beantwortet, das bezev Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. im Januar 2012 in Hamburg anbietet, heißt es im JISSA vom 30.11.2011: 14.-15.01.2012 "Behinderung und Entwicklung – was geht mich das an?" Während in den meisten Industrienationen die grundlegenden Bedürfnisse wie Nahrung, Wohnen, gesundheitliche Versorgung und Zugang zur Bildung gewährleistet sind, ist dies in Entwicklungsländern oft nicht der Fall. Viele Menschen sind dort von Armut betroffen, Menschen mit Behinderung jedoch in besonderer Weise. Jeder fünfte Mensch, der in absoluter Armut lebt, hat eine oder mehrere Behinderungen. Über 90 Prozent der Kinder mit Behinderung in diesen Ländern besuchen keine Schule. Trotz einiger Fortschritte in der weltweiten Armutsbekämpfung gehören Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern immer noch zu den am meisten benachteiligten Gruppen. Das Seminar gibt Antworten auf Fragen wie: Warum leben so viele Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Armut und Behinderung? Wie gelingt es Menschen mit Behinderung an entwicklungspolitische Maßnahmen zu beteiligen? Was kann ich persönlich tun, um Ungerechtigkeit und Armut zu bekämpfen? Das Seminar richtet sich an Menschen mit und ohne Behinderung, die sich für das Thema Behinderung und Entwicklung interessieren und sich engagieren möchten. Der Seminarort ist barrierefrei. GebärdendolmetscherInnen stehen zur Verfügung. Der Teilnahmebeitrag beträgt 40 € (20 € ermäßigt).