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Berliner Schüler legen erstmals das Deutsche Sprachdiplom ab

Berlin. Im Sekretariat der Kultusministerkonferenz in Berlin-Mitte haben am Dienstag, den 19.03.2013, erstmals 39 Berliner Schülerinnen und Schüler aus den Bezirken Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg an den Prüfungen zum Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz teilgenommen.

Das Deutsche Sprachdiplom kann bereits seit 40 Jahren im Ausland erworben werden, für zugewanderte Schülerinnen und Schüler in Deutschland steht es mit Beschluss der Kultusminister der Länder seit November 2012 zur Verfügung. Neben Berlin wird das Deutsche Sprachdiplom aktuell in Hamburg und Hessen angeboten, weitere Länder haben ihr Interesse bereits angemeldet.

 

Die Berliner Prüflinge sind zwischen 13 und 18 Jahren alt und stammen unter anderem aus der Türkei, Israel, Griechenland und Kenia. Voraussetzung für ihre Teilnahme ist, dass sie erst kürzlich nach Deutschland zugezogen sind und in Vorbereitungsklassen Deutschunterricht erhalten haben. Bestehen sie die Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom, erhalten sie einen Deutschnachweis der Kultusministerkonferenz auf Grundlage des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

 

Der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, Udo Michallik, verwies am Dienstag in Berlin auf die Bedeutung des Deutschen Sprachdiploms der Kultusministerkonferenz für die Sprachförderung im Rahmen der schulischen Erstintegration. Die Kultusministerkonferenz verfolge das Ziel, die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund weiter zu verbessern.

 

Bund und Länder betreuen über 140 Deutsche Auslandsschulen und 870 Sprachdiplomschulen personell, finanziell und pädagogisch. Weltweit nehmen in über 60 Ländern jährlich 56.500 Schülerinnen und Schüler an den Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz, Stufe I und II teil, seit Kurzem auch in Hamburg, Berlin und Hessen.