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Chinesisch-Deutscher Jugendaustausch der Sportjugend

Potsdam. Als das Flugzeug in Peking Richtung Deutschland abhob, waren sich alle deutschen Teilnehmer einig, das waren zwei faszinierende Wochen, die sie ganz sicher nicht mehr vergessen werden. Gemeinsam mit der dsj Deutschen Sportjugend hat die Brandenburgische Sportjugend den ersten Jugendsportaustausch mit China organisiert, heißt es Newsletter Juni 2011 der Brandenburgischen Sportjugend vom 17.06.2011. Vom 16.05.2011 bis 28.05.2011 verbrachten 20 chinesische und 20 deutsche Jugendliche zunächst eine Woche in Deutschland und anschließend eine Woche in China.

Hauptthema des Austausches waren "Freiwilligendienste in Deutschland und China". Für ein interessantes und abwechslungsreiches Programm sorgten in der ersten Woche zahlreiche Stationen in Berlin und Brandenburg. Neben einem Besuch bei der Sportjugend Berlin wurde in den ersten Tagen vor allem die Schlösserlandschaft in Potsdam sowie die

Havelstadt Brandenburg erkundet. Am dritten Abend wurde ein Straßenfußballturnier am Schloss Gollwitz organisiert, welches anschaulich ehrenamtliches Engagement deutscher

Jugendlicher illustrierte. Anschließend ging es nach Cottbus. Auf dem Plan standen Besuche im Spreewald, in zahlreichen Sportstätten der Stadt, sowie in der Slawenburg Raddusch. Die letzte Station der ersten Woche war das Jugendbildungszentrum Blossin. Dort fand am Tag der Abreise ein Workshop zum Thema "Ehrenamt" statt. Direkt im Anschluss ging es nach Frankfurt am Main und von dort in das Land der Mitte.

 

In den ersten drei Tagen war die Hauptstadt eine sehr beeindruckende Station. Die chinesische Delegation organisierte ein vielfältiges und interessantes Programm in und um Peking. Das Highlight war dabei zweifelsohne der Besuch der Chinesischen Mauer, aber auch der Sommerpalast im Nordwesten der Stadt und das Olympiagelände der Olympischen Sommerspiele 2008 waren die lange Reise wert und sorgten für staunende Gesichter bei den Teilnehmenden. Insbesondere das Aufeinandertreffen und der direkte Austausch mit den vielen freiwilligen Helfern im Olympiapark war für die deutschen Teilnehmer sehr informativ, gerade weil viele selbst ehrenamtlich engagiert sind. Anschließend ging es nach Taian, eine "Kleinstadt" mit etwa 2 Millionen Einwohnern, ca. 500 km südlich von Peking. Dort wurde die Gruppe von der Hochschulleitung der örtlichen Universität empfangen. Neben den Unieigenen Sportanlagen wurde auch das historische Museum der Stadt besichtigt. Die nächste Station führte die Jugendlichen ans Wasser, nach Rizhao, etwa 300 km östlich von Taian, direkt am Ostchinesischen Meer gelegen. Die eindrucksvolle Hafenanlage der Stadt wurde ebenso erkundet, wie die Sportanlagen. Dabei hinterließ insbesondere das imposante Schwimmstadion einen bleibenden Eindruck. Einen sehr schönen Abschluss fand der Tag durch eine Strandparty mit Feuerwerk, Essen, Trinken, Karaoke und demzufolge jeder Menge Spaß für alle deutschen und chinesischen Teilnehmer. Die letzte Station der langen Reise war Jinan, die Hauptstadt der Provinz Shandong. Etwa 350 km nordwestlich von Rizhao im Landesinneren gelegen. Dort gab es noch ein feierliches Abschlussbankett, bevor es mit dem

Zug zurück nach Peking ging und von dort wieder nach Deutschland.

 

Insgesamt waren es für alle Teilnehmer zwei unvergessliche Wochen mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und auch neu geschlossenen Freundschaften. Was bleibt ist der Wunsch, den Kontakt mit China weiter zu intensivieren um auch in Zukunft Jugendlichen aus beiden Ländern die Möglichkeit zu geben an einem solchen Austausch teilzunehmen, um so die Kommunikation zu fördern und das interkulturelle Lernen anzuregen.

 

Die dsj ist Mitglied im BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. mit Sitz in Berlin. Insgesamt hat das BundesForum rund 80 Mitglieder und Partner.