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Der (neue) DIVE-Expert/innen-Pool

Auf Initiative von IDA e.V., JUGEND für Europa und transfer e.V., ein Mitglied des BundesForum Kinder- und Jugendreisen, hat sich im Rahmen der jugendpolitischen Initiative JIVE Jugend international – Vielfalt erleben) ein Netzwerk von freiberuflichen und institutionell angebundenen Experten und Expertinnen gegründet, welches sich zu Ansätzen diversitätsbewusster (internationaler) Jugendarbeit austauschen, aber auch informieren und beraten möchte, das DIVE – Netzwerk für diversitätsbewusste internationale) Jugendarbeit.

Träger und Organisationen mit einem Interesse an ‚Diversitäts- bewusster Jugendarbeit‘ sind hier direkt angesprochen, die Angebote des Netzwerkes in Anspruch zu nehmen, heißt es im Newsletter des Forscher-Praktiker-Dialogs. Mit seinen Ansätzen steht das Netzwerk in Einklang mit den Zielen und Vorhaben von JIVE, insbesondere der Teilinitiative "Diversitätsbewusste Internationale Jugendarbeit".

 

Die Gruppe versteht sich als offenes Netzwerk, ist heterogen zusammengesetzt und versammelt unterschiedliche Erfahrungshintergründe und Praxisfelder sowie unterschiedliche individuelle Schwerpunktsetzungen. So sind Zugänge zum Themenkomplex Diversität aus der Internationalen Jugendarbeit, aus der rassismuskritischen Arbeit oder durch Social-Justice-Trainings, aus der politischen Bildungsarbeit oder dem Bereich des Empowerments von jungen Menschen – inklusive deren Überschneidungen – repräsentiert und stellen eine wertvolle Vielfalt innerhalb der Gruppe dar. Als weitere theoretisch-konzeptionelle Hintergründe fließen u. a. die Cultural Studies, Post-Colonial Studies, Queer Studies, Gender Studies oder Critical Whiteness Studies ein. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt in der Jugendarbeit – häufig in internationalen oder interkulturellen Kontexten –, aber auch in den Bereichen Erwachsenenbildung, Organisationsentwicklung oder Empowerment zu strukturellen Veränderungen.

Ziel eines diversitätsbewussten Ansatzes ist eine Erweiterung bzw. ein Wechsel der Perspektive: Diversitätsbewusste Pädagogik will für das Vorhandensein oder die Möglichkeit verschiedener Perspektiven sensibilisieren, sie will vorhandene oder mögliche Heterogenität bewusst machen und ihre Chancen aufzeigen sowie die oft unbewusste und selbstverständliche Vorannahme, dass alles so ist, wie ich es selbst kenne oder wahrnehme, hinterfragen.

 

Neben dem bestehenden fachlichen Diskurs, hat auch die Arbeit mit unterschiedlichen Akteur_innen der (internationalen) Jugendarbeit im Modellprojekt und der jugendpolitischen Initiative JiVE aufgezeigt,

dass eine Beschäftigung mit diversitätsbewussten Ansätzen sinnvoll und gewinnbringend ist. Die Empfehlungen und Angebote des Netzwerks richten

sich daher vor allem an folgende Akteure:

Träger der Jugendhilfe, Jugendverbände

– Verantwortliche in der Internationalen Jugendarbeit

– Vereine und Verbände

– Bildungsstätten

– Schulen

– Jugendzentren

– Jugendberufshilfeträger

– Migrant_innenjugendselbstorganisationen

– Jugendmigrationsdienste

– Teamer_innen, Trainer_innen

– Haupt- und Ehrenamtliche

– Jugendämter, Verwaltungen

 

DIVE hat es sich zum Ziel gesetzt eine diversitätsbewusste Haltung in die pädagogische Praxis zu tragen und so zu einer Erweiterung bestehender Konzepte beizutragen. Für Akteur_innen, die sich gerne mehr mit den Ansätzen auseinandersetzen möchten, sind aus der Erfahrung heraus unterschiedliche Formate sinnvoll.

– Workshop, Training, Seminar

– Impulsvortrag, Referat

– Projekttag(e) an Schulen

– Coaching, Beratung, Prozessbegleitung

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite.