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Deutsch-israelische Schulpartnerschaften: Erleichterungen für Austauschbegegnungen außerhalb der Ferien

Israelische Schülerinnen und Schüler können in Zukunft auch außerhalb ihrer Ferien zu Austauschbegegnungen mit Schulen nach Deutschland kommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Kultusministerkonferenz.

Dies teilte der Botschafter Israels in Berlin, Yakov Hadas-Handelsmann, der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, der nordrhein-westfälischen Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, in einem Gespräch mit. „Im Vorfeld des 50-jährigen Jubiläums diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland, das wir 2015 feiern, ist das eine sehr erfreuliche Nachricht für alle geplanten Begegnungen“, erklärte die Präsidentin.

Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz fördert deutsch-israelische Schulbegegnungen aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. Viele Länder stellen darüber hinaus eigene Fördermittel zur Verfügung. Damit unterstreichen sie die herausragende Bedeutung dieser Begegnungen. Wenn nun israelische Schülerinnen und Schüler ohne die bislang bestehende Einschränkung nach Deutschland kommen können, eröffnet dies für die beteiligten Schulen mehr und flexiblere Möglichkeiten zum Austausch und zur gemeinsamen Arbeit an transnationalen Projekten.

Im Oktober 2013 hatte eine hochrangige Delegation der Kultusministerkonferenz unter Leitung des damaligen Präsidenten Minister Stephan Dorgerloh Israel besucht. Im Rahmen der Gespräche mit dem israelischen Bildungsminister hatte die Delegation eine Ausweitung des Begegnungszeitraums angeregt. Die jetzt durch die israelischen Regierungsstellen erfolgte Lockerung ist ein weiteres positives Ergebnis des Besuchs in Israel und der dort geführten Gespräche.