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Die „Bundesinitiative Mäuse für Mobilität“ bittet um Kurzinput

Die seit 2014 laufende Bundesinitiative „Mäuse für Mobilität“ möchte mit Hilfe von Dach- und Fachverbänden, Kommunen und Organisationen aktiv werden und benachteiligten Jugendlichen eine Teilnahme an internationalen Jugendreisen/-programmen und pädagogisch gestalteten Ferienfreizeiten ermöglichen. Zur Vorbereitung einer Informationsbroschüre stellt transfer e.V. hierzu relevante Geldgeber wie auch Förderkonzepte zusammen und bitten um Input aus der Praxis.

Wir würden uns daher freuen, wenn Sie sich 5 Minuten Zeit nehmen, um die u.a. Fragen im Anhang zu beantworten. Gerne kann dies in einem kurzen Telefongespräch stattfinden. Falls Sie Zeit für ein 5-minütiges Gespräch haben, rufen Sie einfach an oder senden Sie uns per Mail ein Signal und wir werden Sie zeitnah zurückrufen. Ansonsten freuen wir uns auch über die Beantwortung der Fragen per Email.

Welche Rolle haben Sie?

Unterstützt ihre Einrichtung bzw. Ihre Institution Projekte für benachteiligte Jugendliche zum Thema Jugendreisen und internationale Jugendbegegnungen?
Wenn ja, würden wir uns freuen, wenn Sie diese Fragen beantworten könnten:
–    Wer kann Anträge stellen?
–    Was wird gefördert?
–    Besonderheiten/Bemerkungen zur Antragsstellung
–    Wie, was und wie viel wird finanziert?
–    Weitere Bemerkungen

Stellt Ihre Einrichtung Förderanträge oder gewinnt private UnterstützerInnen zur Finanzierung von Jugendreisen für benachteiligte Jugendliche?
Wenn ja, freuen wir uns auch über die Beantwortung dieser Fragen:
–    Wer ist der Geldgeber?
–    Für welche Zielgruppe wurde die Förderung erschlossen?
–    Eckdaten der Reise (wie lange, wohin, wie viele TN)
–    Wie hoch war der Eigenbeitrag, den die Teilnehmer zur Reise leisten mussten, wie hoch wäre er gewesen ohne Förderung?
–    Was waren Schwierigkeiten in der Abwicklung der Förderung (z.B. administrativer Aufwand etc.)?
–    Was waren Stärken der Förderung (z.B. langfristigere Kontakte aufgebaut, etc.)?
–    Abschließende Einschätzung: würde man diese / eine andere Fördermöglichkeit wieder suchen?

Kennen Sie andere Förderer?

Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung und freuen uns auf konstruktive Gespräche und Rückmeldungen. Für Telefonate und Rückfragen steht Ihnen Theresa Stiens unter 0221-9592190 oder info@transfer-ev.de zur Verfügung.

 

Hintergrund

Mäuse für Mobilität
Bundesinitiative „Teilhabe an Jugendbegegnung und –reise für Alle“


Was wir als Bundesinitiative umsetzen möchten

Unser Ziel ist Teilhabe für Alle an pädagogisch begleiteten Kinder- und Jugendreisen. Selbst bei anderweitiger öffentlicher oder privater Teilförderung muss in aller Regel ein Eigenbeitrag geleistet werden. Einkommensschwache Haushalte können hieran scheitern. Es ist dokumentiert, dass in Deutschland zurzeit 2,5 Mio. Kinder in Einkommensarmut leben.

Wir als bundesweiter Zusammenschluss möchten eine Strategie entwickeln, die


Dazu möchte die Bundesinitiative zweierlei anstoßen:

1.    Die Schaffung eines zentralen Förderinstrumentes. Dieser Fonds soll Mittel bereitstellen, wenn z.B. Familien die Teilnahmebeiträge  – oder andere versteckte Kosten – für pädagogische Kinder- und Jugendreisen nicht finanzieren können. Die erfahrenen Institutionen und Träger unserer Initiative bringen Expertise und Erfahrung ein, um eine niedrigschwellige Umsetzung zu garantieren, die wirklich Alle mitnimmt.
2.    Die Förderung von innovativen Pilotprojekten, die Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf erreichen. Es ist deutlich, dass „reise-ungewohnte“ Kinder und Jugendliche andere Konzeptionen, Reiseformate und eine andere Ansprache brauchen. Letztlich geht es um Zugänge für Zielgruppen, die bisher bei pädagogisch begleiteten Reisen deutlich unterrepräsentiert sind. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge, Behinderte und bei Schulkooperationen die nicht-gymnasialen Schulformen sind hierfür Beispiele.

Was wir suchen
Wir suchen öffentliche, private und privatwirtschaftliche Geldgeber und Unterstützer, die durch Finanzmittel, Pro-Bono Projekte und Ideenvielfalt zur Weiterentwicklung beitragen.

Zum Beispiel:

Die Form Ihres Engagements bestimmen Sie. Gerne würden wir dies im persönlichen Gespräch mit Ihnen entwickeln.

Zum Hintergrund

Worum es geht – Frei nach Goethe: „Reisen bildet“!
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene profitieren in vielfältiger Form von pädagogisch begleiteten Reisen. Die Reiseerfahrung – im In- und Ausland – hat Potential zur Bildungsarena zu werden und Welten zu erschließen:

Kurzum: Pädagogisch begleitetes Reisen hat ein großes Potential für die persönliche, soziale, politische und interkulturelle Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es unterstützt junge Menschen dabei, sich zugleich in einer lokalen und globalen Welt zurechtzufinden.

Teilhabe für Alle!
Gleichwohl wusste schon Wilhelm Busch zu sagen: „Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel.“
Es ist mehrfach wissenschaftlich belegt, dass in Deutschland seit Jahrzehnten vor allem die Kinder und Jugendlichen von Angeboten des pädagogischen Reisens profitieren, die ohnehin aus bildungsnahen und finanziell gut ausgestatteten Familien kommen. Ziel ist es, auch diejenigen Kinder und Jugendliche an geeignete Formate des Reisens heranzuführen, die dazu in ihrem familiärem Umfeld bisher nicht oder wenig angeregt wurden oder deren Eltern die nötigen Mittel fehlen. Erfahrungsgemäß betrifft dies Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus einkommensschwachen Familien, aus alleinerziehenden Haushalten oder aus Familien mit Migrationshintergrund.
Von den fehlenden oder zumindest spärlichen Mitteln ist in Deutschland fast jedes fünfte Kind unter 18 Jahren betroffen. Zugangsbarrieren sind allerdings nicht ausschließlich wirtschaftlich bedingt und können sich individuell unterscheiden. Wichtig ist daher, durch ebenso individuell zugeschnittene Unterstützung, die Teilnahme für Alle zu ermöglichen.

Wer wir sind
Die Bundesinitiative „Teilhabe an Jugendbegegnung und –reise für Alle“ ist eine trägerübergreifende Initiative, von Dach- und Fachverbänden, Kommunen wie auch Einzelorganisationen. Hierzu zählen in alphabetischer Reihenfolge :
Bundesforum Kinder- und Jugendreisen, Deutscher Kinderschutzbund, Jugendsozialwerk Nordhausen, ruf-Jugendreisen, SAGE-Net (South African-German Network) e.V., SJD – Die Falken (Unterbezirk Recklinghausen), die Stadtjugendämter aus Bochum, Kelkheim, Lauenburg und Wiesbaden im Rahmen der Initiative „Kommune goes International!“, transfer e.V., Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.