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EU-Jugendkonferenz: 21 Empfehlungen zum Thema Inklusion

250 Jugend- und MinisteriumsvertreterInnen aus der gesamten EU arbeiteten drei Tage lang in sieben Workshops 21 gemeinsame Empfehlungen zur gesellschaftlichen Inklusion junger Menschen aus. Grundlage für ihre Diskussionen waren die Vorschläge und Forderungen junger Menschen, die in den Wochen und Monaten zuvor europaweit zusammengetragen worden waren, heißt es auf der Website Strukturierter Dialog.

Foto: Felix Deist

Das Fokusthema der griechischen Ratspräsidentschaft war dabei die Frage, wie das Unternehmertum (Entrepreneurship) junger Menschen deren soziale Inklusion fördern kann.

 

Die 21 gemeinsamen Empfehlungen der Konferenz enthalten Vorschläge dazu, wie die EU-Institutionen, die EU-Mitgliedsländer und weitere Akteure

 

– gleiche Lernchancen für alle jungen Menschen garantieren,

– für junge Menschen den Übergang in den Arbeitsmarkt erleichtern,

– eine qualitativ hochwertige Beschäftigung für junge Menschen gewährleisten,

– die Solidarität zwischen den Generationen fördern,

– Bedingungen für die vollständige gesellschaftliche Eingliederung junger

Menschen schaffen,

– das Unternehmertum junger Menschen ankurbeln und

– ein Unternehmertum mit positiven sozialen Wirkungen anregen

 

können.

 

Das Abschlussdokument wurde zum Abschluss der EU-Jugendkonferenz der griechischen EU-Ratspräsidentschaft überreicht. Diese bestätigte, dass sie die Ergebnisse in den EU-Jugendministerrat einbringen und die Arbeit an zwei Ratsdokumenten verwenden wird: den Schlussfolgerungen zum Jungunternehmertum und der Entschließung zur Inklusion junger Menschen. Beide Dokumente sollen von den EU-JugendministerInnen im Mai 2014 verabschiedet werden.

 

Die EU-Jugendkonferenz in Thessaloniki/Griechenland war die dritte und letzte im Rahmen des Strukturierten Dialogs zur Inklusion junger Menschen. Im Juli 2014 startet ein neuer 18-monatiger Prozess zum Thema „Youth Empowerment“.

 

Die Empfehlungen stehen als pdf-Dokument zum Download bereit.