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Europa in die Schulen bringen: Das Europamobil

Stuttgart/Genshagen. "Europamobil" ist ein Projekt für Schüler und Studenten. 20 Studenten aus verschiedenen Ländern der EU fahren mit einem Bus, dem „Europamobil“, an Schulen einer jährlich wechselnden Region in Europa (bislang in Deutschland, Frankreich und Polen), um mit den Schülern Workshops zu europäischen Fragen zu veranstalten. Das Projekt wird seit 2009 gemeinsam von der Stiftung Genshagen und der Robert Bosch Stiftung in wechselnden Regionen Europas durchgeführt, heißt es in dem am 13.06.2012 bekannt gewordenen Flyer. Ziel ist es, die europäische Integration für Jugendliche konkret erfahrbar zu machen und Interesse für Europa zu wecken. „Europamobil“ sensibilisiert die Schüler für die Chancen, die ihnen die Europäische Union bietet, über die Landesgrenzen hinaus „mobil“ zu werden. Durch die Zusammenarbeit von Schülern und Studenten lernen die Jugendlichen die Nachbarländer und ihre Menschen besser kennen und verstehen.

Bildnachweis: Stiftung Genshagen

Jedes Jahr wird ein internationales Team von Studierenden zusammengestellt, die zunächst in einem Vorbereitungsseminar ausgebildet werden. Anschließend führen sie binnen zwei Wochen Workshops zu europäischen Themen durch, wobei an jedem Tag eine andere Schule besucht wird. Parallel zum eigentlichen Projektangebot informieren weitere europäisch aktive Vereine und Akteure die Schüler darüber, wie sie in Europa mobil werden können. Kurze Zeit später wird in den teilnehmenden Schulen eine Fotoausstellung zu dem Projekt gezeigt.

 

2011 und 2012 übernehmen Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, und Adam Struzik, Marschall der Wojewodschaft Mazowien, die Schirmherrschaft von Europamobil.