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FachForum Inklusion bei Kinder- und Jugendreisen

Berlin/Duderstadt. Alle Anbieter von Kinder- und Jugendreisen signalisieren Offenheit. Jede(r) soll kommen können. Größtmögliche Hilfe beim Überwinden von Teilnahmehürden gehört zum guten Ton, heißt es in der Einladung zum FachForum Inklusion bei Kinder- und Jugendreisen des BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. mit Sitz in Berlin. Aber in der Breite bleiben diese ständig wiederholten Einladungen leider oft wirkungslos. Es kommen immer wieder Kinder und Jugendliche mit den gleichen soziodemographischen Merkmalen: weiblich, kulturinteressiert, hochgebildet, aus besseren Familien.

Gleichzeitig wächst der Druck in der Politik, ganz besonders die benachteiligten Kinder und Jugendlichen zu erreichen. Quotenvorgaben scheinen auf dem Weg zu sein. Ohne männliche, bildungsferne, finanziell benachteiligte Teilnehmer droht weniger Förderung.

Das neue Zauberwort heißt „Inklusion“. Aber was bedeutet das, allgemein und speziell für Kinder- und Jugendreisen? Wem gelingt es schon jetzt? Wann gelingt es? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden?

Auf diese Fragen soll unser FachForum Antworten geben. Herzlich Willkommen!

Das Programm im Detail:

Mittwoch, 6.10.2010

14.00

Begrüßung – Jens-D. Kosmale, Geschäftsführer, BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.,

Ablauf – Ritva Marx, Qualitätsbeauftragte, BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.,

Vorstellung des Hauses – Anne Müller, Kolping Ferienparadies Pferdeberg

 

14.30

– Einführung: Inhaltliche Klammer Inklusion – Ansgar Drücker, Vorsitzender BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V., Berlin, Geschäftsführer NFJD Naturfreundejugend Deutschlands, Remagen

– Referat "Was ist Inklusion, was bedeutet sie für die Arbeit?" Differenzlinien, Diverstität – Karin Reindlmeier, u.a. bapob Berliner Arbeitskreis für politische Bildung e.V.

– Kindeswohl – Sabine Herzig, DJI Deutsches Jugendinstitut e.V., München (angefragt)

16.00

Position des DBJR Deutscher Bundesjugendring e.V. – Alex Bühler, Vorstandsmitglied DBJR, Berlin

16.45

Kaffeepause

17.15

Konzepte, Ansätze und Projekte

– Angebote zur Änderung der Armutssituation von Kindern – Holger Hofmann, stellv. Bundesgeschäftsführer, Deutsches Kinderhilfswerk e.V., Berlin

– Integrationsleistung der Mehrheitsgesellschaft – Stefan Lutz-Simon, Uni Würzburg/Jugendbildungsstätte Unterfranken (angefragt)

– Calypso Initiative der Europäischen Kommission – Stephan Schiller, Calypso segment expert youth

Themenschwerpunkt am 1. Tag sollen Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund sein. Gelegenheit zum Einbringen eigener Erfahrungen. Bitte bei der Anmeldung vermerken.

19.00

Inhaltliche Brücke zum Thema Armut am nächsten Tag – Jens-D. Kosmale, Geschäftsführer und Dr. Werner Müller, Vorstand BundesForum, Geschäftsführer transfer e.V.

20.00

Thematisches Abendessen – Erwin Wilhelm, Koch und Hausleiter

 

Donnerstag, 7.10.2010

Ab 8.00

Frühstück

9.00

Aufnahme des Themas durch Ansgar Drücker

Die Armutssituation in Deutschland: Albert Klein-Reinhard, BMFSFJ Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

10.30

Arbeitsgruppen: Gute Beispiele zur Überwindung von Hürden (finanziell, sozial, kulturell)

1. Erreichung der Zielgruppe IKAB e.V. (angefragt), Stephan Schiller

2. Modell der Finanzierung (Solidaritätsfonds, gestaffelter Teilnahmepreis, …), Jens-D. Kosmale

3. Zusätzliche Anforderungen und neue Herausforderungen für Pädagogik und Betreuung: Ritva Marx

12.00

AbschlussForum

12.30

Mittagessen/Ende des FachForum

Anmeldung über: www.bundesforum.de/index.php