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Fachtagung Traumatisierte Mädchen und Jungen

Halle/Saale. Wenn Mädchen und Jungen traumatisierende Situationen von Gewalt, Misshandlung und Vernachlässigung erleben, fühlen sie sich danach der Welt ein Stück "entrückt". Sie können mit Schlafproblemen, Essstörungen, AD(H)S, verschiedenen Ängsten, sozialem Rückzug, aggressivem Verhalten, Übererregung und Gereiztheit als mögliche Folgen des Traumas und dem fortwährenden Versuch der Verarbeitung reagieren, heißt es im InfoFax 41/2011 vom 19.11.2011. "Auffällige Kinder und Jugendliche“ bringen Familie, nahe Bezugspersonen und professionelle Fachkräfte in Bedrängnis und Handlungsunsicherheiten.

Eine Fachtagungdes Kompetenzzentrums setzt da an, wo bislang oft Hilflosigkeit und Ohnmacht standen: Wie kann traumatisierten Mädchen und Jungen geholfen werden? Was brauchen Mädchen und Jungen unter gendersensiblem Blick und wo kann und muss man mit Hilfemaßnahmen anknüpfen? Wer sind AnsprechpartnerInnen und UnterstützerInnen direkt vor der Haustür? Im Sinne der Ressourcen und regionalen Netzwerkarbeit wird ein gendersensibler Blick auf Mädchen und Jungen mit Traumata im Bundesland Sachsen-Anhalt gerichtet. Ein spezialisiertes und gut funktionierendes Hilfesystem aus allen Beteiligten soll dabei fachlich sensibilisieren, Kompetenzen verdeutlichen, Synergieeffekte aufzeigen und Schnittstellen herausarbeiten.

Termin: 21.11.2011, 9:30 Uhr-16:00 Uhr

Ort: Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung, Riebeckplatz 9, 06110 Halle (Saale)

Kosten: 30 Euro (ermäßigt 20 Euro)

Ziel der Fachtagung ist es, eine fachliche Auseinandersetzung zum Themenkomplex "Traumata bei Mädchen und Jungen" durch ExpertInnen und KooperationspartnerInnen herzustellen. Die Fachtagung richtet sich an MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugenarbeit und -hilfe, der ambulanten und stationären Jugendhilfe, des Landesnetzwerkes für ein Leben ohne Gewalt, der Gesundheitsämter, der Lokalen Netzwerke Kinderschutz, der verschiedenen Beratungsstellen, an LehrerInnen, an SchulsozialarbeiterInnen, an Studierende und auszubildende ErzieherInnen sowie Interessierte.