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Fachtagung zur Qualitätssicherung von Praktika im transnationalen Kontext

Bonn. Vom Europäischen Parlament wurde im Juni 2010 eine Europäische Qualitätscharta für Praktika gefordert. Die Verbesserung der Qualität der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung der Mobilität in diesem Bereich sind Ziele, die im Rahmen der Europa-2020-Strategie und der neuen EU-Jugendstrategie verfolgt werden, heißt es in einer Mitteilung von eurodesk aus Bonn. Gleichzeitig wird es jedoch in Folge des Bologna-Prozesses und der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge schwieriger, ein Auslandspraktikum in das Studium zu integrieren.

 

Vor diesem Hintergrund findet am 9. November 2010 in Bonn eine ganztägige “Fachtagung zur Qualitätssicherung von Praktika im transnationalen Kontext“ statt.

Die Tagung will das Thema Qualität bei transnationalen Auslandspraktika stärker in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit rücken und die gegenwärtige Situation mit allen Akteuren diskutieren. Anhand eines konkreten Produkts – dem QualitätsCheck Auslandpraktikum – sollen Anforderungen, Qualitätskriterien und Rahmenbedingungen für Praktika im Ausland erörtert werden.

Der QualitätsCheck Auslandspraktikum umfasst zehn Qualitätskriterien, die zur Beurteilung eines Auslandspraktikums hinzugezogen werden können.

Im Rahmen der Tagung sollen 

–          der vom Arbeitskreis Wege ins Ausland entwickelten QualitätsCheck Auslandspraktikum vorgestellt und diskutiert werden;

–          Hindernisse bei der Durchführung von Auslandspraktika identifiziert und Lösungsansätze erarbeitet werden;

–          erörtert werden, wie sich Ausbildungsinhalte in Qualitätskriterien von Auslandspraktika widerspiegeln können;

–          diskutieret werden, ob Praktika vermehrt ein Pflichtbestandteil von Ausbildungsgängen sein können;

–          Möglichkeiten der freiwilligen Selbstverpflichtung, der Einführung von Gütesiegel oder Gütezeichen für Vermittlungsorganisationen darstellen.

In drei verschiedenen Fachforen sollen zukunftsweisende Handlungsansätze für alle Akteure entwickelt werden.
 
An wen richtet sich die Tagung?
Die Tagung richtet sich an Vertreter/-innen aus Politik, Forschung und Wirtschaft, Beratungsstellen Vermittlungsorganisationen, Anbieter von Auslandspraktika sowie Praktikumsinteressierte.

Als Zielgruppen für ein Auslandspraktikum werden Abiturient/-innen, Studierende, Auszubildende, Absolvent/-innen, (junge) Berufstätige sowie Arbeitssuchende/-lose gesehen.

Veranstalter:
Veranstaltet wird die Fachtagung vom Arbeitskreis Wege ins Ausland. Dazu gehören der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD), die International Association for the Exchange of Students for Technical Experience (IAESTE), die InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH, Eurodesk Deutschland, IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., Euroguidance und die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV). Die Ausarbeitung des QualitätsChecks Auslandspraktikum wurde durch das Projekt „Qualität in internationalen Kontexten“ (QuiK) bei IJAB begleitet.

Termin:
Dienstag, 9. November 2010 von 9:30 Uhr bis 18 Uhr

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Ein Kontingent an Einzelzimmern zum Preis von 59 Euro ist im Gustav-Stresemann-Institut reserviert. Kosten für die Unterkunft und Fahrtkosten sind selbst zu tragen.

Tagungsort:
Deutscher Akademischer Austausch Dienst, Haus Süd, Kennedyallee 91-103, Raum 141/142, 53175 Bonn. Tel.:  0228/882-757.

Anmeldung bis zum 10. September 2010. Für Rückfragen steht Regina Schmieg (Tel. 0228 9506-239, E-Mail: schmieg@ijab.de) gerne zur Verfügung.

Das BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.  mit Sitz in Berlin ist genauso wie einige seiner Mitglieder eurodesk Informations- und Beratungsstelle. Viele Mitglieder und Partner des BundesForum organisieren Praktika im Ausland. Das BundesForum hat zur Verbesserung der Qualität von Ferienfreizeiten und Internationalen Begegnungen zusammen mit Partnern je ein QMJ Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendreisen für Unterkünfte und Veranstalter (Rahmenbedingungen Reisebegleitung "Sicher Gut!") entwickelt, die u.a. von den Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Wirtschaft und Technologie unterstützt werden. Kooperationspartner bei "Sicher Gut!" ist das IJAB-Mitglied Förderverein für Jugend und Sozialarbeit mit Sitz in Berlin mit seinem Projekt Quifd – Qualität in Freíwilligendiensten.