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Jugendliche aus Deutschland mit traditionellen Vorstellugnen

Berlin/Hamburg. Chillen, feiern, gut aussehen – sind das Werte für ein zukunftsfähiges Deutschland? Die gerade erschienene VA VerbraucherAnalyse 2011 hat nachgefragt, was die Jugend antreibt. Und dabei erstaunliche Aussagen gefunden, heißt es bei "W&V Werben & Verkaufen". Eine Jugend, die sich auf Fun und Konsum reduzieren lässt, ist danach nur der erste, mehr als oberflächliche Eindruck. Klar, dass die 12- bis 17-Jährigen ihren Spaß haben wollen – welche Generation hat sich nicht danach gesehnt? Doch die Jugendlichen zeigen auch eine andere, ebenfalls stark ausgeprägte Seite, in der viel von Verantwortung, gesellschaftlichem Interesse und auch persönlichem Ehrgeiz zu spüren ist.

 

Wie die von Axel Springer und der Bauer Media Group gemeinsam angestrengte VerbraucherAnalyse zeigt, haben Jugendliche von heute ein großes Bedürfnis nach Bildung und Sicherheit, halten insbesondere die Familie hoch. 75 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jungen erklärten „weiterkommen“ zu wollen, die Mädchen sind mit 77 Prozent sogar noch ehrgeiziger. Unterschiedlich ist die Auffassung über den Stellenwert des Berufs. Männliche Teenager haben ein eher traditionelles Rollenverständnis: Nur vier von fünf Befragten (79%) meinen, der Beruf sei für Frauen genauso wichtig wie für Männer. Bei den jungen Frauen liegt dieser Wert bei 90 Prozent.

Hohe Relevanz hat der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit. „Mädchen wie Jungen möchten in der Lage sein, die Wünsche, die sie haben, auch bezahlen zu können und legen Wert auf finanzielle Unabhängigkeit“, so Kristina Lincke, stellvertretende Leiterin der Bauer Media Research.

Im Medienkonsum sind sich die Geschlechter einig. Laut VA komme TV noch immer vor dem Internet. Auf Position drei folgt das Lesen von Zeitschriften, dass den VA-Auswertungen zufolge seit 2008 kontinuierlich ansteigt. Junge Frauen sind mit einem Anteil von 83 Prozent noch um einiges printaffiner als die jungen Männer mit 65 Prozent