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Neue NRW-Behindertenbeauftragte

Neue Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen wird Elisabeth Veldhues aus Rheine. Ein Regierungssprecher bestätigte auf Anfrage Informationen der Westfälischen Nachrichten, wonach das rot-grüne Kabinett die 66-jährige SPD-Politikerin zur Nachfolgerin von Norbert Killewald ernannt hat, berichten die Westfälischen Nachrichten.

Norbert Killewald wechselte zu Monatsbeginn als Vorstand und Geschäftsführer in die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Ihr neues Amt tritt Veldhues im Zuständigkeitsbereich von Sozialminister Guntram Schneider an. Er will die neue Behindertenbeauftragte zu Beginn der kommenden Woche vorstellen. Erst dann will Veldhues selbst auch erklären, wie sie die Aufgabe angehen will.

Dafür kann die gebürtige Rheinenserin auf eine mehr als 30-jährige Erfahrung beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe zurückblicken, der für die Kommunen die Betreuung Behinderter übernommen hat: Seit 1984 sitzt sie – mit Unterbrechungen – als SPD-Vertreterin in der Landschaftsversammlung, die die LWL-Arbeit po­litisch flankiert. 1993 übernahm sie dort in der SPD-Fraktion den Posten der Geschäftsführerin. Ihre Mandate im Westfalenparlament und im Steinfurter Kreistag ließ sie ruhen und beteiligte sich nur als sachkundige Bürgerin, als sie 2005 erstmals in den Landtag einzog. Im Kreistag gehörte sie seit 1979 dem Sozialausschuss an. Seit vielen Jahren sitzt sie auch im Kreisvorstand des CeBeeF, des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde.

Mit ihrem neuen Amt als Behindertenbeauftragte beendet Veldhues ihre inzwischen dreijährige Abstinenz von der landespolitischen Bühne. Bei der Landtagswahl 2012 hatte sie den Wiedereinzug ins Parlament über die Landesliste knapp verpasst, weil die SPD so viele Direktmandate gewonnen hatte. Auf der Liste stand sie seitdem auf Rang zwei in Warteposition – hinter SPD-Generalsekretär André Stinka.

Autor: Hilmar Riemenschneider

30.6.2015