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Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Schule und Sport standen im Mittelpunkt der Beratungen

Ziel der jährlichen Gespräche zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Kultusministerkonferenz (KMK) ist es, aktuellen Entwicklungen im Handlungsfeld Sport und Schule Rechnung zu tragen sowie gemeinsame Projekte zu entwickeln und auszubauen.

Neben Überlegungen zum Sport im außerunterrichtlichen Zusatzangebot an Ganztagsschulen, zum Entwicklungsstand von Schule und Leistungssport und Kooperationsbeziehungen zwischen Schule und Sportverbänden waren die Themen Inklusion im Sport und Schulsport sowie JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA (JTFO) und JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS (JTFP) Gegenstand der Beratungen.

 

„Schulen und Sportvereine sind nicht nur durch die Schulsportangebote miteinander verbunden. Fairness, das Einhalten von Regeln und Teamfähigkeit sind Kompetenzen, die für eine Gesellschaft von großer Bedeutung sind und die im Sport eingeübt und gelebt werden. Die Bedeutung der Inklusion im Sport und Schulsport im Zusammenhang mit der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Hier ist eine enge Zusammenarbeit zwischen dem DOSB und der KMK wichtig“, betont der Präsident der Kultusministerkonferenz, Ties Rabe.

 

Der 1. Bundeswettbewerb JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS ist nach zwei Demonstrationswettbewerben 2010 und 2011 mit 228 Teilnehmern erfolgreich in das Standardprogramm integriert worden. Höhepunkt war am 4. Mai 2012 die OLYMPIA und die Auftaktveranstaltung von JTFP. Ab 2013 werden JTFO und JTFP zu den Frühjahrs- und Herbstfinals parallel durchgeführt. Ein weiterer Meilenstein in der Qualitätsentwicklung des Winterfinals von JTFO ist die Umsetzung des Schulsportkonzepts des Deutschen Skiverbandes, was auch international anerkannt ist. Deutschland erreichte den 1. Platz beim FIS SnowKidz Award auf dem 48. FIS-Kongress (Internationaler Ski Verband).

 

„Ich bin froh darüber, dass der Deutsche Olympische Sportbund und die Kultusministerkonferenz sich regelmäßig auf gemeinsame Einsichten und Ziele verständigen. Wichtig ist dabei besonders, dass leistungsstarke und besonders begabte Schüler und Schülerinnen entsprechend unterstützt, aber auch Schwächere oder am Sport weniger Interessierte gefördert werden“, unterstreicht Burkhard Jungkamp, Vorsitzender der Kommission „Sport“ der Kultusministerkonferenz.

 

Die „Gemeinsame Handlungsempfehlung der Kultusministerkonferenz und des Deutschen Olympischen Sportbundes zur Weiterentwicklung des Schulsports“ ist eine zentrale Grundlage für die Zusammenarbeit. Die Empfehlung wurde 2007 verabschiedet. Gemeinsames Ziel ist es, die Qualität des Schulsports nachhaltig und systematisch weiterzuentwickeln sowie die Angebote der Sportvereine qualitativ und quantitativ auszugestalten. Zahlreiche Maßnahmen der Länder durch Bewegungs-Spiel-und Sportangebote an den Schulen, im Sportunterricht und außerunterrichtlichen Schulsport, vielfältige Kooperationsprojekte zwischen Schule und Verein sowie bei der Qualifizierung von Lehrkräften tragen zur erfolgreichen Umsetzung der Empfehlung bei.