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PräTect-Qualifizierungsreihe startet im Oktober 2013

München. Der Beginn der Qualifizierungsreihe „Prävention sexueller Gewalt in der Jugendarbeit – Entwicklung schützender Strukturen“ wurde verschoben und beginnt nun mit dem ersten Modul vom 28. – 30.10.13 und Endet im September 2014.

 

 

Prävention sexueller Gewalt und die Entwicklung von Standards zum Kinderschutz sind für die Jugend(verbands-)arbeit ein zentrales Thema. Mit dem im Januar 2012 eingeführten Bundeskinderschutzgesetz sind diese Standards zur Pflicht geworden. Die Qualifizierungsreihe unterstützt durch zentrales Wissen zum Themenfeld sowie ein spezifisches Handlungskonzept, wie in Organisationen der Jugendarbeit mit ihren pädagogischen Prinzipien und Aufgaben, Strukturen und Entscheidungsprozessen Schutzmaßnahmen strukturell verankert und abgesichert werden können. Praxisbeispiele werden präsentiert und Materialien zur Verfügung gestellt. In Umsetzungsprojekten wenden die Teilnehmenden das Gelernte an und entwickeln „maßgeschneiderte“ Präventionsmaßnahmen in ihrer Organisation bzw. ihrem Arbeitsfeld. Dabei werden sie von der Ausbildungsleitung kontinuierlich begleitet und unterstützt.

Inhalte

 

Sexuelle Gewalt als Herausforderung für die Kinder- und Jugendarbeit

Gefährdungsanalyse: Ein organisationsspezifisches Schutzkonzept

Schutzmaßnahmen auf

der Ebene der Institution und auf der Ebene der Kinder und Jugendlichen

Krisenmanagement: Umgang mit dem Vorwurf sexueller Übergriffe

 

Ziele

 

Organisationen brauchen eine Gesamtstrategie zur Prävention sexueller Gewalt, um das Risiko von Übergriffen in der Jugendarbeit zu verringern und potentielle Täter/innen abzuschrecken. Die Teilnehmenden lernen, die zur Implementierung von Schutzmaßnahmen notwendigen Prozesse in Jugendorganisationen zu unterstützen und zu begleiten. Die beteiligten Organisationen erhalten fachliche Unterstützung bei der Einführung von Elementen zur strukturellen Prävention sexueller Gewalt.

Zielgruppe

 

Fachkräfte mit pädagogischer

und/oder organisatorischer Verantwortung

Ehrenamtliche in verantwortlicher

Funktion, die sich zum/zur „Fachkraft für strukturelle Prävention sexueller

Gewalt in der Jugendarbeit“ qualifizieren möchten

 

Eine aktive Unterstützung bei den erforderlichen Entwicklungsprozessen durch die Einrichtung/ den Träger ist Teilnahmevoraussetzung.