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Sommercamp der Arbeiter-Samariter gestartet

Berlin. Ein ganz spezielles Sommercamp in Schweden hat angefangen. Zwei spannende Wochen erleben dort 275 Kinder aus Einrichtungen des ASB Arbeiter-Samariter-Bundes und der ASJ Arbeiter-Samariter-Jugend, heißt es in einer Mitteilung der ASJ. Den Urlaub ermöglichte Autan-Hersteller SC Johnson. Er spendete 110.000 Euro.

Besonders beliebt bei den Teilnehmern des Ferienlagers: die Kanufahrten auf dem weitläufigen Vittjösee. Foto: ASB/B. Bechtloff

Kanu fahren, am Lagerfeuer sitzen und jeden Tag im See baden: Zwischen Juni und August 2012 machen 275 Kinder und Jugendliche aus der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) und aus Kinderheimen, Tagesgruppen und Jugendclubs des ASB Urlaub in einem Ferienlager in Höjalens in Südschweden. Die Ferienanlage ist umgeben von Birkenwäldern und Wiesen und liegt direkt an einem großen, abgeschiedenen See. Hier finden sich zahlreiche Sport- und Spielmöglichkeiten.

 

Das erste Mal im Ausland

Für viele Camp-Teilnehmer ist der Urlaub in Schweden etwas Besonderes. Sie waren noch nie oder nur selten im Ausland. Denn die meisten Kinder und Jugendlichen stammen aus finanziell oder sozial benachteiligten Familien. Dank einer großzügigen Spende des Autan-Herstellers SC Johnson können sie sich nun im Ferienlager erholen. „Ohne die Spende von Autan müssten viele Kinder die Sommerferien zu Hause verbringen“, erklärt Arnd Kortwig, Referent für Kinder- und Jugendhilfe beim ASB-Bundesverband. „In der wunderbaren schwedischen Landschaft können sie einmal komplett abschalten und ihre Sorgen und den Stress vom letzten Schuljahr vergessen“, so Arnd Kortwig.

 

Erste Gruppe gestartet

Als erste von insgesamt fünf Gruppen sind 55 Kinder und Jugendliche sowie zehn Betreuer aus Brandenburg und Berlin nach Schweden gefahren. Die Teilnehmer gehören zur ASJ Berlin und ASJ Brieselang oder werden in Einrichtungen des ASB Falkensee und ASB Königs Wusterhausen betreut. Sie verbrachten vom 26. Juni bis zum 7. Juli 2012 zwei spannende Wochen im Ferienlager.

 

Für jeden etwas dabei

Trotz des Altersunterschieds – die Camp-Teilnehmer waren zwischen zehn und 16 Jahre alt – kam keiner zu kurz. „Viele Aktivitäten wie AGs, Sportfest und Ausflüge nach Malmö oder in einen Elchpark haben wir zusammen unternommen. Wir hatten aber auch Angebote speziell für die Kleinen und Großen“, erzählte Dominik Stöppler. Er arbeitet als Pädagoge in der Tagesgruppe des ASB Falkensee in Nauen und war mit Kindern seiner Einrichtung nach Höjalens gekommen. Besonders gut kam bei den Camp-Teilnehmern das Kanufahren auf dem See an. Ein 16-jähriger Junge aus Nauen schwärmte: „Einmal haben wir Großen eine mehrstündige Kanuwandertour vom Haussee bis zu einem tollen Badestrand eines anderen Sees gemacht. Das war super.“

 

Auch Lena (Name geändert) von der ASJ Brieselang gefiel das Camp. „Ich fand es toll, dort andere Jugendliche kennenzulernen“, freute sich die 14-Jährige. Zusammen mit anderen Jungen und Mädchen erweiterte sie spontan das AG-Angebot des Ferienlagers: In der AG Standardtanz brachten sich die Jugendlichen gegenseitig das Tanzen bei.

 

Fliegender Wechsel bis Ende August

Am 7. Juli 2012 traten die Kinder und Jugendlichen abends wieder die Heimreise an. Am Tag ihrer Abreise trafen schon die nächsten Campteilnehmer im Ferienlager ein: drei ASB-Gruppen aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Das Autan Sommercamp beenden wird am 21. August 2012 eine Gruppe der ASJ Witten aus Nordrhein-Westfalen.

 

Das Bundesforum Kinder- und Jugendreisen e.V. ist mit dem ASB und der ASJ verbunden, weil es mehrere Häuser im Rahmen des QMJ Qualitätsmanagementes Kinder- und Jugendreisen für Unterkünfte zertifiziert und qualifiziert hat.