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Stärkere Vernetzung mit Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros und Jugendmigrationsdiensten

Berlin. Das Bundesfamilienministerium hat für das neue Bundesprogramm "Mehrgenerationenhäuser II" 450 Häuser ausgewählt, die ab Januar 2012 finanziell unterstützt werden. Die Häuser erhalten – wie im bisherigen Aktionsprogramm – einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro, heißt es im JISSA vom 30.11.2011. Dieser wird zu 75 Prozent aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) und zu 25 Prozent von der Kommune oder dem Land getragen. Mit dem neuen Aktionsprogramm setzt das Familienministerium auch neue Schwerpunkte. So sollen künftig mehr Beratungsangebote für ältere Menschen, Pflegebedürftige und Demenzkranke und ihre Angehörigen etabliert werden und integrationsfördernde und bildungsunterstützende Maßnahmen in möglichst vielen Häusern angeboten werden. Außerdem sollen unter dem Schlagwort "Haushaltsnahe Dienstleistungen" Mehrgenerationenhäuser künftig verstärkt als Dienstleistungsdrehscheiben in der jeweiligen Kommune fungieren und zugleich zu einer stärkeren Vernetzung mit Einrichtungen und Initiativen – wie Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros oder Jugendmigrationsdiensten – beitragen. Mit dem neuen Programm sollen außerdem die Voraussetzungen geschaffen werden, dass künftig in jedem Mehrgenerationenhaus Bundesfreiwillige arbeiten können.