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„Wenn einer eine Reise tut“ Evaluationsergebnisse von Jugendfreizeiten und internationalen Jugendbegegnungen erschienen

Über 28.000 ausgewertete Fragebögen bilden die Grundlage für diese erhellende Analyse zu Freizeiten und internationale Jugendbegegnungen. Fragen zu Zielorten, Kosten, Mitarbeitenden und vor allem zu den Rückmeldungen der Teilnehmenden werden ausgewertet und mit vielfältigen Praxisimpulsen verbunden.

Ferienfreizeiten und internationale Jugendbegegnungen gehören zu den wichtigsten Angebotsformen der Jugendarbeit. Das empirische Wissen über die Effekte solcher Fahrten darf sich jedoch nicht in „anekdotischer Evidenz“ erschöpfen. Es werden vielmehr verlässliche Daten darüber benötigt, welche Spuren solche Fahrten bei Jugendlichen hinterlassen, welche Erfahrungen und Bildungserlebnisse angestoßen werden und welche spezifi schen Effekte Ferienfreizeiten und internationale Jugendbegegnungen haben. Die in diesem Band vorgelegte Auswertung der Fragebögen von über 25.000 Jugendlichen und über 3.000 Mitarbeitenden bietet hierzu robuste Erkenntnisse:
•    Wie viele Mitarbeitende verfügen über die Jugendleitercard „Juleica“?
•    Worin liegt begründet, dass der Betreuungsschlüssel als ein zentraler Qualitätsindikator bezeichnet wird?
•    Wie steht es um Aspekte der Diversität bei den Teilnehmergruppen?
•    Welche Veränderungen zeigen sich über die letzten Jahre?
Zu diesen und vielen weiteren Fragen bietet das Buch empirisch abgesicherte Daten aus der Perspektive von Mitarbeitenden und Teilnehmenden, begleitet von praxisnahen Interpretationen. Ein Kommentar von Andreas Thimmel (Fachhochschule Köln) ordnet das Evaluations-Verfahren und die Ergebnisse der Datenauswertung in den Diskurs um Wirkungsforschung in der non-formalen Bildung ein.

 

Zu den Autoren:

Judith Dubiski, Köln, geb. 1982. Soziologin (M.A.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung der Fachhochschule Köln. Freiberufliche Tätigkeit im Bereich der Evaluation von Kinderund Jugendreisen und Internationalen Jugendbegegnungen.

Dr. rer. nat. Wolfgang Ilg, Sindelfingen, geb. 1973. Diplom-Theologe, Diplom-Psychologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen sowie Teamleiter „Schülerarbeit“ im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg. Freiberufliche Tätigkeit in Jugendarbeitsforschung und Evaluation.

Dr. phil. Werner Müller, Köln, geb. 1951. Leiter des transfer e. V. und Koordinator des „Forscher-Praktiker-Dialogs zur Internationalen Jugendarbeit“.

Dr. phil. Andreas Thimmel, Köln/Bad Kreuznach, geb. 1960. Professor für Wissenschaft der Sozialen Arbeit an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln und Leiter des Forschungsschwerpunkts Nonformale Bildung.