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Grundlagen und Ergebnisse von Wolfgang Ilg Erstmalig führt ein etablierter Verband eine umfassende empirische Untersuchung zur Qualität seiner Jugendferienfreizeiten durch und veröffentlicht diese Ergebnisse. Das ist in doppelter Hinsicht bemerkenswert. Zum Einen wird einer These der jahrzehntelangen Diskussion widersprochen, wonach Qualität grundsätzlich nicht empirisch messbar sei. Von sozialpädagogischer und jugendpolitischer Seite her wurde stets behauptet, soziale Prozesse wären viel zu komplex, als dass sie sich empirisch untersuchen ließen. Zum Anderen lässt sich ein großer Verband und Reiseveranstalter "in seine Karten schauen". Dies wird bislang von anderen Organisationen mit dem Argument verwehrt, dass es sich ja um interne Belange handeln würde, es also quasi um Betriebsgeheimnisse geht. Dieser bislang einmalige Vorgang ermöglicht nun auch anderen Jugendreiseanbietern ein Qualitätsmanagement durch "bench-marking". Die Qualität der eigenen Reisen kann erstmals mit denen anderer Organisationen verglichen werden. Dies ist unabhängig davon, ob primär eine gewerbliche oder vorrangig eine verbandpolitische Orientierung vorliegt. Der Serviceteil liefert eine praktische Anleitung zur Evaluation eigener Jugendreisen und stellt die Fragebögen für eine selbständige Teilnehmer- und Mitarbeiterbefragung zur Verfügung. Wolfgang Ilg (2002)
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