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Pädagogik des Jugendreisens
Die Faksimileausgabe des 1967 erschienenen Buches konfrontiert den Leser mit den Anfängen des Jugendtourismus in Deutschland, als dieser in einem größeren Umfang immer weiteren Bevölkerungsschichten möglich wurde. Erstmalig wurde empirisch untersucht, wie junge Leute verreisen und welche Motive sie haben. Dabei wurde herausgefunden, dass sich #Pädagogik# und #Kommerz# nicht ausschließen oder im Gegensatz zueinander stehen. Bei Gruppen-Reisen kommt den Aktionen der Jugendreiseleiter eine herausragende Bedeutung zu. Ebenso wurde erkannt, dass die Unterscheidung nach #gemeinnützig# oder #kommerziell/gewerblich# keinerlei Aussage über die Qualität der Reisen zulässt. Sehr wohl gibt es da wie dort gute oder schlechte Reiseangebote. Beachtet wurde seinerzeit dieses Buch kaum. Die 68er- Generation wandte sich anderen Themen zu. In der Wissenschaft war das Werk den (Sozial-) Pädagogen zu kommerziell, den Betriebswirten wiederum zu pädagogisch. So ist es auch immer noch in der Politik: Weder Jugendministerium noch Wirtschaftsministerium fühlen sich für den Jugendtourismus zuständig. Die neuen Vorworte von PORWOL und GIESECKE versuchen das Buch einzuordnen und stellen einen aktuellen Bezug zur Gegenwart her. Herrmann Giesecke; Annelie Keil und Udo Perle (2002)
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